Projektziel
Stark durch Haltung in der Selbsthilfe
Selbsthilfegruppen sind Orte des Vertrauens, der gegenseitigen Unterstützung und des offenen Austauschs. Das Projekt stärkt diese Räume, indem es Werte wie Teilhabe, Gemeinschaft, Selbstvertrauen sowie respektvollen Umgang und konstruktiven Dialog fördert. Ziel ist es, Mitglieder und Moderator:innen von Selbsthilfegruppen darin zu unterstützen, unterschiedliche Meinungen auszuhalten, Konflikte konstruktiv zu bearbeiten und gemeinsam handlungsfähig zu bleiben. Gleichzeitig sollen Selbsthilfegruppen als wichtige Akteurinnen gesellschaftlicher Teilhabe gestärkt und besser miteinander vernetzt werden.
Projektbeschreibung
Im geschützten Raum kann Großartiges wachsen
Selbsthilfegruppen bringen Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen, Perspektiven und Hintergründen zusammen. Gerade diese Vielfalt macht sie zu wertvollen Orten für Austausch, gegenseitige Unterstützung und gemeinsames Lernen. Gleichzeitig können gesellschaftliche Entwicklungen, Polarisierung und Unsicherheiten auch in den Gruppen spürbar werden und zu Spannungen führen.
Das Projekt setzt genau hier an: Es unterstützt Selbsthilfegruppen dabei, ihre Rolle als geschützte Räume zu stärken und den respektvollen Umgang miteinander zu fördern. Dabei geht es nicht um politische Positionierung, sondern um demokratische Grundwerte im Alltag: Zuhören, unterschiedliche Meinungen aushalten, gemeinsam Entscheidungen treffen und Verantwortung teilen.
Durch niedrigschwellige Angebote, Austauschformate und Qualifizierungsmöglichkeiten werden Selbsthilfegruppenmoderator:innen und -mitglieder dabei unterstützt, ihre Gruppen nachhaltig zu stärken. Gleichzeitig wird die Vernetzung zwischen Selbsthilfegruppen gefördert, um Erfahrungen zu teilen, voneinander zu lernen und langfristig stabile Strukturen aufzubauen.
So können Selbsthilfegruppen ihre Mitglieder in ihrer Selbstwirksamkeit stärken und dabei ihre wichtige gesellschaftliche Rolle weiterentwickeln .
Besonderheiten
Was macht das Projekt besonders?
- Nutzung bestehender Vertrauensräume zum gemeinsamen (Zusammen-)Wachsen
- niederschwellige und bedarfsorientierte Schulungsangebote
- Verständnis von Selbsthilfegruppen als Ort der gelebten Demokratie
- Stärkung von innen heraus durch Multiplikator:inneneffekte
Maßnahmen

Austausch- und Dialogveranstaltungen
In regelmäßigen Treffen für Selbsthilfegruppenmitglieder und Moderator:innen können Erfahrungen ausgetauscht, gemeinsam reflektiert und der respektvolle Dialog gestärkt werden.

Workshops für Selbsthilfegruppenmitglieder
Es werden niedrigschwellige, praxisnahe Workshops zu Themen wie dem konstruktiven Umgang mit unterschiedlichen Meinungen, Konfliktlösung, Selbstwirksamkeit und Gruppenstärkung angeboten.

Qualifizierung von Multiplikator:innen (Peer-Ansatz)
Interessierte Gruppenmitglieder werden dabei unterstützt, Impulse in ihre eigenen Gruppen zu tragen und als Ansprechpartner:innen für demokratisches Miteinander zu wirken.

Vernetzungs- und Kooperationsveranstaltungen
Im Rahmen des Projektes werden der Austausch zwischen Selbsthilfegruppen sowie die Zusammenarbeit mit regionalen Partnern gefördert, um die Projektziele nachhaltig zu verankern.

Öffentliche Veranstaltungen und Projektpräsentationen
Die Erfahrungen und Ergebnisse werden sichtbar gemacht und weitere Akteur:innen zur Mitwirkung und Kooperation eingeladen.



