Einfach vorbeikommen, ohne Leistungsdruck!
Unter dem Motto „Feel Good Campus“ haben wir am 21. Oktober 2026 die Hochschule Zittau/Görlitz zu einem Ort für Begegnung, Austausch und gute Laune gemacht. Mit unserer Aktion wollten wir den Studierenden eine kleine Auszeit vom Hochschulalltag ermöglichen und gleichzeitig zeigen, dass auch persönliche Herausforderungen, psychische Gesundheit und gegenseitige Unterstützung ganz selbstverständlich ihren Platz auf dem Campus haben dürfen.
Beim Tischkickerturnier konnten die Studierenden gemeinsam spielen, sich ausprobieren und kleine Gewinne mitnehmen. Unsere Feel Good Bags sorgten für eine zusätzliche Portion guter Laune. Vor allem aber wollten wir einen Ort schaffen, an dem auch die Themen Platz haben, die im Studienalltag manchmal zu kurz kommen: persönliche Herausforderungen, psychische Gesundheit und die Frage, wo man Unterstützung und Austausch findet.



Selbsthilfe trifft Hochschulalltag
Gerade in einer ländlich geprägten Region wie der Oberlausitz ist es wichtig, Begegnungsräume zu schaffen und bestehende Unterstützungsangebote auch dort sichtbar zu machen, wo junge Menschen ihren Alltag verbringen.
Für uns war der Feel Good Campus deshalb eine schöne Gelegenheit, Selbsthilfe direkt an die Hochschule zu bringen und zu zeigen, dass sie weit mehr bedeutet als den klassischen Gesprächskreis. Selbsthilfe heißt auch, Erfahrungen zu teilen, Gemeinschaft zu erleben und zu merken, dass man mit seinen Fragen und Herausforderungen nicht allein ist.
Mit unserem Angebot wollten wir Berührungsängste abbauen und einen unkomplizierten Zugang zu den Themen Selbsthilfe, Engagement und psychosoziale Gesundheit ermöglichen.
Zwischen Likes und Leistungsdruck
Am Nachmittag rückte mit dem Impuls „Zwischen Likes und Leistungsdruck – Social Media und psychische Gesundheit“ ein Thema in den Mittelpunkt, das viele junge Erwachsene beschäftigt. Dabei ging es um die Auswirkungen sozialer Medien auf das eigene Wohlbefinden und den Umgang mit Erwartungen, Vergleichen und Leistungsdruck.
Der Feel Good Campus hat gezeigt, wie gut sich Begegnung, gemeinsame Aktivitäten und ernstere Themen miteinander verbinden lassen. Und dass ein erstes Gespräch manchmal schon beim Tischkickern beginnt.

Hinweis
10 Methoden für mehr digitale Balance
Kleine Veränderung, große Wirkung, so kannst du dein Smartphone bewusster nutzen.
- Mach dein Handy weniger bunt.
Aktiviere den Schwarz-Weiß-Modus, um visuelle Reize zu reduzieren und dein Smartphone weniger verlockend zu machen. - Setz dir ein Zeitlimit.
Lege feste Nutzungszeiten für Social Media fest, damit aus fünf Minuten nicht plötzlich eine Stunde wird. - Schalte Benachrichtigungen aus.
Nicht jede Nachricht braucht sofort deine Aufmerksamkeit. Du entscheidest, wann du erreichbar bist. - Gönn deinem Handy einen festen Platz.
Leg es zu Hause bewusst ab, statt es ständig griffbereit zu haben. - Räum deinen Startbildschirm auf.
Verbanne Apps, die dich zum endlosen Scrollen verleiten, vom Startbildschirm. - Mach dein Schlafzimmer zur Offline-Zone.
Lade dein Smartphone außerhalb des Schlafzimmers und starte ohne Scrollen in den Tag. - Gestalte deinen Feed bewusst.
Entfolge Accounts, die dich unter Druck setzen. Dein Feed sollte dir guttun, nicht dich stressen. - Lass Langeweile zu.
Nicht jede freie Minute muss gefüllt werden. Manchmal entstehen die besten Gedanken ganz ohne Bildschirm. - Schalte Autoplay aus.
Entscheide selbst, welches Video du als Nächstes sehen möchtest, statt dich automatisch berieseln zu lassen. - Frag dich: Warum bin ich gerade online?
Öffne Apps mit einem konkreten Ziel und schließe sie wieder, wenn du fertig bist.






