Demenz im Alltag: Unsere Plauderstündchen in Weißwasser und Niesky
Austausch, Wissen und Impulse für den Alltag
Rund um den Welt-Alzheimertag am 21. September fand vom 19. bis 27. September 2026 in ganz Sachsen die „Woche der Demenz“ statt. Unter dem diesjährigen Motto „Demenz – (k)eine Frage des Alters“ rückte die Landesinitiative Demenz Sachsen e. V. gemeinsam mit zahlreichen regionalen Akteuren das Thema in die Öffentlichkeit.
Wir nahmen die Woche der Demenz zum Anlass, auch in unserer Region Raum für Information, Austausch und persönliche Erfahrungen zu schaffen. Mit zwei Plauderstündchen in Weißwasser und Niesky widmeten wir uns dem Thema Demenz aus unterschiedlichen Blickwinkeln, vom besseren Verständnis der Erkrankung und hilfreichen Tipps für den Alltag bis hin zur Frage, wie pflegende und unterstützende Personen auch die eigenen Kräfte im Blick behalten können.
Pflegealltag im Gleichgewicht in Weißwasser

Am 21. September – dem Welt-Alzheimertag – stand bei unserem Plauderstündchen in Weißwasser die Frage im Mittelpunkt, wie Menschen, die Angehörige begleiten, unterstützen oder pflegen, neben den Herausforderungen des Alltags auch die eigenen Bedürfnisse und Kräfte im Blick behalten können.
Denn Unterstützung und Pflege können viel Kraft kosten. Umso wichtiger ist es, auch die eigene Selbstfürsorge nicht aus den Augen zu verlieren. Gemeinsam wurde darüber gesprochen, was im Alltag entlasten und dabei helfen kann, die eigene Resilienz zu stärken.
Eine Yogalehrerin ergänzte den Austausch mit einfachen praktischen Impulsen zu Atmung, Entspannung und Achtsamkeit. Gemeinsam wurden Übungen ausprobiert, die sich ohne großen Aufwand in den Alltag integrieren lassen und kleine Momente zum Innehalten, Abschalten und Krafttanken ermöglichen.
Demenz besser verstehen in Niesky


Nur wenige Tage später, am 24. September, fand unser zweites Plauderstündchen in Niesky statt. Hier lag der Schwerpunkt darauf, Demenz besser zu verstehen und hilfreiche Anregungen für den Umgang im Alltag zu vermitteln.
Im Mittelpunkt standen verständliche Informationen zum Thema Demenz, persönliche Erfahrungen und ganz praktische Fragen. Die Teilnehmenden konnten eigene Fragen und Unsicherheiten einbringen und miteinander ins Gespräch kommen. Dabei wurden Herausforderungen ebenso aufgegriffen wie hilfreiche Erfahrungen und Möglichkeiten der Unterstützung.
Auch hier entwickelte sich durch die aktive Beteiligung ein lebendiger und praxisnaher Austausch. Das Plauderstündchen war ebenfalls sehr gut besucht und zeigte, wie wertvoll niedrigschwellige Gesprächsmöglichkeiten rund um das Thema Demenz sind.
Hinweis
Informationen sind wichtig – Austausch ebenso
Unsere beiden Plauderstündchen haben auf unterschiedliche Weise gezeigt, dass es neben Wissen und Aufklärung vor allem Möglichkeiten braucht, miteinander ins Gespräch zu kommen. Persönliche Erfahrungen teilen, Fragen stellen und erfahren, dass andere vor ähnlichen Herausforderungen stehen, auch das kann im Umgang mit Demenz unterstützen.
Die große Resonanz auf beide Veranstaltungen hat uns darin bestärkt, solche niedrigschwelligen Austauschmöglichkeiten weiter anzubieten. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden, die sich mit ihren Fragen, Erfahrungen und persönlichen Perspektiven eingebracht und damit beide Plauderstündchen bereichert haben.







